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Thermografie per Drohne und Wärmebildkamera

Die Thermografie per Drohne und Wärmebildkamera ermöglicht das Inspizieren industrieller Einrichtungen, beispielsweise Windkraftanlagen, Hallendächer, Gebäude, Produktionsanlagen, Photovoltaikanlagen und Hochspannungselemente. Der normale Betrieb muss dabei nicht unterbrochen werden, er läuft parallel zur Thermografischen Überprüfung weiter.

Ebenso sind zivile Anwendungsbereiche mit einer Drohne und Wärmebildkamera überprüfbar. Der Einsatz ist bei der Feuerwehr, Bergrettung und Polizei denkbar. So lassen sich mit einer Wärmebildkamera Brandherde untersuchen und überwachen. Unterstützend kommt hinzu, dass eine Drohne mit Wärmebildkamera kein Problem mit Rauch und Nebel hat. Des Weiteren sorgt die Verwendung einer Wärmebildkamera an einer Drohne dafür, dass bei der Personensuche auf teure Einsätze wie Helikoptereinsätze verzichtet werden kann.

Es gibt viele Einsatzgebiete für eine Drohne in Kombination mit einer Wärmebildkamera. Dazu zählen beispielsweise Tierortungen, Tierzählungen, Ortungen von Umweltschäden, Untersuchungen von Hochspannungsmasten, Entdeckung von Brandherden und Ortungen von Vermissten.

Gebäudethermografie via Drohne und Wärmebildkamera

Bei der Gebäudethermografie lassen sich Wärmeverluste an Fenstern, Wänden und Heizungen einfach und schnell feststellen. Speziell bei der Modernisierung alter Gebäude wird die Thermografie per Drohne eingesetzt. Das ist sinnvoll, um Kosten zu sparen, denn wird der Wärmeverlust ermittelt, können genauere Sanierungen erfolgen, ohne dass man in teure unnötige Maßnahmen investieren muss. Der größte Energieverbrauch deutschlandweit erfolgt durch die Warmwasseraufbereitung und die Nutzung von Heizungen.

In technischer Hinsicht ist eine Wärmebildkamera in der Lage, Infrarotstrahlung aufzuzeichnen. Die Temperatur der Objekte ist verbunden mit Infrarotstrahlung. Sie senden diese aus. Unterschiede innerhalb der Temperaturen werden in der Regel in unterschiedlichen Farben angezeigt. Dadurch können Menschen Differenzen besser erkennen. Es gibt noch weitere Spezifikationen bei der Thermografie mit Wärmebildkamera. Das gilt nicht nur für das Herstellen von Bildern, sondern auch dafür, dass die Temperatur von jedem Pixel gespeichert werden kann. Der Aufzeichnungsgrad der Temperaturunterschiede liegt in einem hohen Bereich. Deshalb sind die Auflösungen einer Wärmebildkamera und einer normalen Kamera sehr verschieden. Die Dateninformation der Pixel einer Wärmebildkamera ist deutlich höher.

Thermografie Drohne - Wärmebild, Thermaldrohne
Thermografie mittels Drohnen - Kraftwerk Inspektion

Was sind die Vorteile einer thermografischen Inspektion von Photovoltaikanlagen per Drohne mit Wärmebildkamera?

Bei der Inspektion von Photovoltaik- und Solaranlagen sind Drohnen mit Wärmebildkamera nicht mehr wegzudenken. Eine Photovoltaikanlage soll meist für mehrere Jahrzehnte eingesetzt werden. Dabei altert sie selbstverständlich, was dazu führt, dass eine Photovoltaikanlage im Laufe der Zeit Schäden erleidet und es zu Ausfällen kommen kann. Mit bloßem Auge lassen sich die Defekte einer Photovoltaikanlage nicht erkennen, weshalb Wärmebildkameras verwendet werden, um Temperaturunterschiede auszumachen. Insbesondere Freiflächenanlagen, sogenannte Solarparks, sind aufgrund ihrer großen Fläche nur mit erhöhtem Aufwand zu inspizieren. Die Sichtkontrolle solcher Solarparks ist mit extrem hohem Aufwand verbunden, insbesondere in finanzieller und personeller Hinsicht. Dagegen sind Drohnen mit Wärmebildkamera eine effiziente Lösung.

Falls es zu lokalen Schäden an einer Photovoltaikanlage kommt, steigt der Gesamtwiderstand in einer Zelle an. In der Regel werden Zellen per Reihenschaltung betrieben, um eine hohe Spannung zu erzielen. Daher fließt durch alle Zellen derselbe Strom. Bei defekten Zellen ist der Widerstand höher, wodurch es zu höheren thermischen Emissionen kommt. Wenn einzelne Module nicht ordnungsgemäß arbeiten, reduziert dies nicht nur den Ertrag, sondern es kann im schlimmsten Fall zur Überhitzung bzw. zum Brand kommen. Durch die thermografischen Aufnahmen der Wärmebildkamera werden verunreinigte oder defekte Module erkannt und können gezielt gereinigt oder ausgetauscht werden.

Die Vorteile im Überblick:

  • Schnell, sicher und effektiv einsetzbar

  • Effizientere Ertragsleistung

  • Livebild-Übertragung sowie Speicherung von Foto- und Videodaten

  • Minimierung von Sicherheits- und Haftungsrisiken

  • Dokumentation von Schäden und Verunreinigungen

 

Welche Vorteile bieten Drohnen mit Wärmebildkamera?

Die Untersuchung per Drohne ist kostengünstiger als der Einsatz von Helikoptern und effizienter als Thermografen mit manuellen Geräten. Der Einsatz von Thermografen ist langwieriger und teurer, insbesondere bei der Untersuchung kompletter Gebäude oder Anlagen. Je größer die Gebäude und Anlagen sind, desto höher sind die Kosten. Drohnen bieten hier erhebliche Kostenvorteile. Darüber hinaus sind die Datensätze, die durch Drohnen erhoben werden, genauer, da die Betrachtungswinkel aus der Luft besser sind als von Leitern oder Gerüsten aus. Zudem ist der Einsatz für Thermografen weniger gefährlich, da sie sich nicht mehr in große Höhen begeben müssen. Schließlich lassen sich Schäden rechtzeitig erkennen, sodass Wartungen angepasst werden können.

Thermografie in der Forst- und Landwirtschaft

Die Thermografie aus der Luft mit Wärmebildkamera per Drohne ist auch in der Forst- und Landwirtschaft sinnvoll, ebenso bei der Jagd. Maßnahmen zur Vorbeugung des Wildtierschutzes, wie das Auffinden von Jagdwild und Rehkitzen, sind mit einer Wärmebildkamera ebenfalls möglich.

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